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Freitag, 02. Oktober, Anreise ueber Istanbul nach Almaty
Zuerst einmal eine ganz neue Erfahrung. Ueblicherweise hat meine eine lokale, sprich Franzoesische, englische etc Tastatur vor sich, die dann je nach Cleverness des Users lesbare Buchstabern ausspuckt. In Almati spuckyt der PC trotz aller versuche nur Russisches, sprich kyrillische Buchstaben aus. Das heisst, ich uebe mich auf einer englischen tastatur, sehe im Text nur kyrillische Buchstaben und dcer Leser irgendwo auf einem westeuropaeischen PC kanns dann lesen. Wenn das mal klappt.
Aber der Reihe nach. Der Urlaub beginnt ja eigentlich in Usbekistan, aber da muss man erst mal hin kommen, deshalb das Vorspiel in Istanbul mit einem sechsstuendigen Stoppover und dann noch zwei tage Almaty. Abflug war mit Turkish Airways vom Frankfurter Flughafen. Nach knapp drei Stunden Landung in Istanbul. Noch zuegig auschecken und dann mit der U-Bahn ins Zentrum. Da ich schon zweimal in Istanbul war der erste Eindruck auch keine Ueberraschung. Laut, extrem viele Autos (gefuehlte drei Millionen Taxis) und die fahren als ginge es um Leben und Tod. Trotzdem, wenn man die Chance hat, soll man sie auch nutzen. Rund drei stunden habe ich Zeit, woduch das Programm eigentlich schomn vorbestimmt ist. Hin zum Bosporus, und wo man nur hinsieht, historisch bedeutende Bauwerke.
Fuehlt man sich in dem einen Viertel wie in einer modernen Einkaufsstraße in London, erlebt man aud den naechsten 100 Metern das orientalische Maerchen aus 1001 Nacht. Wie gesagt, es waren nur drei Stunden, also muessen die naechtlichen Maerchemnerzaehler noch etwas warten.
An jeder Ecke wird man an die wechselhafte Geschichte erinnert und dass sie der Mittelpunkt von vielen Weltreichen war und damit auch von verschidenen Religionen.Es gibt allein über 3000 Moscheen, von denen ich schnurstracks auf die Hagia Sophia (heute Museum) und die Blaue Moschee zusteuere. Am Eingang der Moschee muss man die Schuhe ausziehen, was mir auch ganz gelegen kommt und die Damen zur Zierde erhalten noch ein Kopftuch. Verschleierung muss sein !!!.
Danach noch ein trip zum Kapali Sarci, dem groessten Bazar der Stadt. Auf unzaehligen Quadratmetern gibt es alles, was das Herz begehrt und was man nicht gebrauchen kannn. Taschen, Klamotten, Schmuck und viel Krimskrams. Gucci, Prade, D&G fuer ein paar Euro, eben viele, gut oder schlecht gefaelschte Markenprodukte – naja, wer`s braucht. Da interessiert mich schon mehr der Gewuerzstand. Schon allein ein verstohlener Blick auf die Auslage reicht, um einen Haendler nicht mehr los zu werden. Ein dramatische Verfolgungsjagd beginnt, falls man den Offerten nicht folgt. Eben: andere Laender, andere Sitten.
Doch der Flughafen ruft. Fuer einen Euro gehts zurueck. Guenstiges Istanbul, sollte man denken.
P.S. Im Duty Free Bereich bieten die Ein Efes (das ist das Tuerkische Bier) locker fuer 10 Euro an. Guenter Strack wuerde sagen: "Man goennt sich ja sonst nichts", aber als die dann noch fuer einen Mars-Riegel 6 Euro haben wollten, habe ich auf das Sponsoring der tuerkischen Bodenluftfahrt verzichtet. Lg an H1.
| 02. Oktober 2009 |