![]() |
Sonntag, 30.09., Von Ayacucho nach Cusco
P.S. Am Flughafen Ayacucho hat die Polizei meinen Rucksack auf Drogen untersucht. Erklaere mal ohne Spanischkenntnisse einer Polizistin ohne Englischkenntnisse den Inhalt deiner reichhaltigen Reiseapotheke. Diskussionen am Rande des Wahnsinns. Lg an H1.
Heute gibt es nicht viel zu erzaehlen. Das Aufstehen faellt schwer, denn Ayacucho ist ein Studentenstaedtchen und dementsprechend viele Studentenkneipen gibt es hier. Den Rest kann man sich denken.
Eigentlich wuerde ich die Route ueber Andahaluyas und Abancay weiterfahren, aber die 22 Stunden im Bus sind zeitmaessig nicht drin. Vor allem findet man hier naturgemaess eher Kontakte als in den Bergdoerfern der Anden. Also gehts per Flieger ueber Lima nach Cusco. Sollte mal jemand ein exemplarische Beispiel fuer den Untersched zwischen Theorie und Praxis benoetigen, so sei eine Buchung mit Aerocondor empfohlen. Immer werde ich als einziger Deutscher an Board auf Deutsch begruesst.Das nenne ich Service, obwohl ich die Toilete auch ohne den entsprechenden Hinweis in deutscher Sprache gefunden haette. Relativ spaet in Cusco angekommen, gelingen mir noch eine schoene Bilder der Altstadt. Auch sind die Moeglichkeiten einer Tour ins Urubamba Tal und nach Machupicchiu substantiell unterschiedlich zu dem was im Reisefuehrer Ausgabe 2007 steht. Allerdings zu meinem Vorteil und so plane ich die naechsten Tage um und mache in puncto Touren Naegel mit Koepfen.
Cusco ist ein wunderschoenes Stadtchen, auch sehr touristisch und studentisch gepraegt. Ueber Cusco finden sich tausende Seiten im Internet, ich verzichte auf die Einzelheiten. Es ist Sonntag Abend und so besuche ich einen der im Vergleich zu Europa doch etwas lebendigeren Gottesdienste. Dass dort allerdings die Melodie von "Traenen (oder Daenen oder was auch immer) luegen nicht" gesungen wird, sei den oertlichen kirchlichen Verantwortlichen doch einmal zur Nachahmung empfohlen.
Am Abend geht es in einen irischen Pub, dort soll man die meisten Leute treffen. Hiess es, war auch so. Man soll ja eigentlich keinen Alkohol in diesen Hoehen trinken, aber mit der Hoehenluft habe ich bisher keine Probleme. Dass der Aufenthalt im Pub dann doch leichte Nebenwirkungen verursacht hat (das Bier wird hier in 0.62 l Flaschen serviert), lag mit Sicherheit nicht an mangelndem Sauerstoff.
| 30. September 2007 |